ZBH - das Unternehmen

Unsere Arbeit auf den Punkt?

Wir geben der Stadt ein Gesicht.

Die Marler Friedhöfe erfüllen viele Funktionen

Gäste aus unserer französischen Partnerstadt Creil sind von den Marler Friedhöfen begeistert: sie sehen aus wie große Parkanlagen, sind weitläufig und laden ein zum Spaziergang oder zum Ausruhen auf den Bänken. Das verwundert nicht, denn die meisten Friedhöfe in Frankreich sind komplett anders gestaltet: oft ohne Grünanlagen, Grab an Grab und ohne Möglichkeiten zum Verweilen.

Der ZBH ist für die kommunalen Friedhöfe zuständig
Dass die Friedhöfe nicht nur Besuchern aus anderen Ländern gut gefallen, sondern auch den Marler Bürgern, ist eine Aufgabe, die dem Zentralen Betriebshof der Stadt Marl (ZBH) obliegt. Mitarbeiter des ZBH kümmern sich um die Planung der Anlagen und um die Pflege und Unterhaltung.

Schön gelegene Grundstücke im Stadtgebiet
Ein Friedhof hat dabei eine Reihe von Aufgaben zu erfüllen, die weit über den Ort der Bestattung hinaus gehen. Das Wort „Friedhof“ bezeichnete ein Grundstück, das von einem Zaun eingefriedet wurde. Später beschränkte sich die Bedeutung auf den Ort, an dem Verstorbene begraben werden. Nach wie vor sind die Friedhöfe von einem Zaun umgeben und grenzen sich daher vom übrigen Stadtgebiet ab: sei es rund um eine Kirche oder ein ruhiges und schön gelegenes Areal in der Stadt. Daher verbinden wir mit dem Friedhof auch einen Ort, an dem es ruhig – friedlich – ist und an dem die Verstorbenen ihren Frieden finden.

Große öffentliche Grünflächen
Auch die Marler Friedhöfe sollen Orte sein, an dem nicht nur die Verstorbenen, sondern auch die Angehörigen Ruhe finden. Die Besucher sollen sich ihren Angehörigen nahe fühlen und die Gedanken an sie sollen nicht abgelenkt werden. Aus diesem Grund sind die Friedhofsanlagen recht weitläufig und komplett durchgrünt. Der Anteil von Bestattungsflächen und Grünflächen beträgt 25 zu 75 Prozent.
Während die Grabflächen von den Hinterbliebenen gepflegt werden, kümmern sich die Mitarbeiter des ZBH um die wesentlich größeren Grünflächen. Von der Art der Pflege unterscheidet sich ein Friedhof nicht von der Pflege eines Parks – wohl aber im Aufwand.
Auf beiden Flächen sind die Vegetation und die Infrastruktur instand zu halten. Das bedeutet die Beobachtung und Korrektur des Stauch- und Baumwachstums, der Schnitt der Rasenflächen und die Beseitigung von Wildkräutern. Sämtliche Wege müssen stets in einem verkehrssicheren Zustand sein, die Wasserversorgung muss funktionieren, ebenso die Entsorgung der Abfälle.
Bei den Friedhöfen kommt hinzu, dass Gräber für die Bestattungen bereit gestellt werden müssen und bestehenden Grabanlagen auf ihre Standsicherheit zu überprüfen sind. Es versteht sich von selbst, dass die sämtliche Anlagen auf den Friedhöfen – nicht nur bei Bestattungen – in einem einwandfreien Zustand sein müssen.

Enorme Pflegeleistung
Für die Pflege und Unterhaltung der sieben Friedhöfe der Stadt Marl kann der ZBH 18, darunter drei leistungsgeminderte, Mitarbeiter einsetzen. Sie sind für eine Fläche von 364 813 Quadratmetern zuständig, also pro Person 20 267 Quadratmeter, was etwa 80 durchschnittlichen Hausgärten entspricht.
Eine gewaltige Leistung pro Mitarbeiterin und Mitarbeiter. Diese respektable Arbeitsleistung verhindert aber nicht, dass es – gerade in der Hauptwachstumszeit und im Herbst – nicht immer überall alles im gewünschten Zustand halten können. Kommen noch Ausfälle durch Urlaub oder Erkrankung hinzu, können die Arbeiten oft nicht in der üblichen Zeit oder in der üblichen Qualität ausgeführt werden. Die Kritik von Angehörigen und Besuchern, dass an einigen Stellen Wildkräuter wachsen oder sich ein Blatthaufen gebildet habe, ein Wasserhahn tropfe oder eine Zigarettenschachtel in der Anlage liege und nicht beseitigt würde, ist im Wissen um die oben genannten Hintergründe schwer zu ertragen.

Zu all diesen Punkten kommt noch der Umstand hinzu, dass Nutzungsberechtigte die Grabnutzung vor Ablauf der gesetzlichen Ruhefrist zurückgeben. In diesen Fällen muss die Pflege der Gräber durch die städtischen Friedhofsgärtner erfolgen.

Konflikte mit bestimmten Besuchern
Neben den Angehörigen der Verstorbenen besuchen auch Gäste die Friedhöfe. Meistens sind dies Spaziergänger, die die besondere Lage der Friedhöfe schätzen. Es gibt aber auch Besucher, die auf den Friedhöfen ihre Hunde ausführen – sogar ohne Leine – Fahrer von Kleinkrafträdern oder Passanten, die einen Weg auf dem Fahrrad abkürzen. Solange diese Besucher die Benutzungsordnung beachten, wird niemand Anstoß an deren Verhalten nehmen. Zu Konflikten kommt es, wenn die Totenruhe gestört oder die Würde des Ortes verletzt wird.
Die Mitarbeiter des ZBH schreiten in den oben genannten Fällen von Fehlverhalten ein. Wegen der Weitläufigkeit des Geländes können sie nicht ständig überall sein und meistens verhalten sich Besucher in ihrer Gegenwart korrekt.

Das Miteinander prägt die Stimmung
Die Marler Friedhöfe sind schöne, ruhige und gepflegte Anlagen. Darum kümmern sich die Angehörigen der Verstorbenen und die Mitarbeiter des ZBH. In einem guten Miteinander sorgen sie dafür, dass die Würde der Friedhöfe gewahrt bleibt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den Friedhöfen lassen sich gern ansprechen und stellen Missstände nach Möglichkeit sofort ab.

Die Friedhofsverwaltung ist über die Dienstleistungsnummer des ZBH 99 55 55 zu erreichen.

Wichtige Infos

Kontakt

Claudia Lange
Telefon 99 54 03
Telefax 99 96 55 00

Heidi Küchen-
meister

Telefon 99 54 04
Telefax 99 96 55 00

Sprechzeiten

mo. + di.  8:00-16:00
mi. + fr.   8:00-12:30
do.          8:00-18:00

sowie nach Vereinbarung

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