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Schadhafte Altbuchen bedrohen die Kleingartenanlage „An der Burg“

Bei einem Pressetermin informierten sich die Kleingärtner über die geplanten Maßnahmen

In keinem guten Zustand befinden sich die Altbuchen am Rande der Kleigartenanlage am Rande des Waldgebietes „Die Burg“. Dieses Ergebnis hat die Verkehrssicherheitskontrolle des Landesbetriebes Wald und Holz NRW gebracht. Die Stadt Marl als Eigentümerin eines Streifens zwischen der Kleingartenanlage und dem Naturschutzgebiet hat jetzt Arbeiten zur Beseitigung von Gefahren in Auftrag gegeben.

Sperrung der Anlage nach vermehrtem Ast- und Kronenbruch
Rund 2700 qm Waldrand gehören der Stadt Marl in der Burg. Das Grundstück grenzt auf der einen Seite an die Kleingartenanlage und geht auf der anderen Seite in das Naturschutzgebiet über. Der städtische Waldstreifen ist mit zum Teil mehr als 150 Jahre alten Buchen bestanden. „Mit diesem Alter haben die Buchen ihren Zenit überschritten“, erläutert Michael Lauche, allgemeiner Betriebsleiter des Zentralen Betriebshofs. Die Buchen sind bereits stark geschädigt und stellen eine Gefahr für die angrenzende Bebauung dar. Regelmäßig und verstärkt im Herbst vergangenen Jahres kam es hier bereits vermehrt zu Ast- und Kronenausbrüchen, so die Untere Naturschutzbehörde. Aus diesem Grund wurde bereits zum Schutz der Kleingärtner die Hälfte der Anlage gesperrt.

Weitere Pflegemaßnahmen in „Die Burg“
Die Stadt Marl ist als Eigentümerin des Waldrandes verkehrssicherungspflichtig und hat die erforderlichen Pflegemaßnahmen für die ersten drei Monate in diesem Jahr beauftragt. In der gleichen Zeit erfolgen weitere Maßnahmen im Anschluss an den Grundstücksstreifen der Stadt Marl durch den Regionalverband Ruhr, der Eigentümer des Naturschutzgebiets „Die Burg“ ist.