ZBH - das Unternehmen

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Geocacher räumen am Kanal den Freizeitabfall weg

Die Geocacher haben an ihrem Besentag rund um den Kanal ausgerichtet

25 Cacher hatten Freude bei der Arbeit ...

... und waren sehr erfolgreich

Zum wohl letzten Besentag in diesem Jahr trafen sich 25 Geocacher an den Ufern des Kanals. Die GPS-Schatzsucher waren diesmal aber nicht hinter verborgenen Schätzen her, sondern haben die Hinterlassenschaften der Kanalbesucher aufgesammelt.

Schatz rein – Abfälle raus
Schon beim Marler Besentag im März dieses Jahres haben sich der Geocacher Till Behrens und der Abfallberater Peter Hofmann über einen Extra-Besentag verständigt. Die GPS-geleiteten Schnitzeljäger sind ja hauptsächlich in der Natur unterwegs und treffen auf allerlei Unrat, bevor sie ihren Cache – einen Schatz – erreichen. Till Behrens: „Das Beseitigen von Abfällen in der Landschaft ist uns so wichtig, dass es ein fester Bestandteil unseres Hobbys ist. Wir bezeichnen es als Cache in, Trash out – kurz CiTo, also Schatz rein, Abfälle raus.“

Die Geocacher sind an zwei Besentagen im Jahr aktiv
Wie ernst es die Schatzsucher mit dem Aufräumen in der Natur nehmen, beweist deren kontinuierliches Engagement schon über viele Jahre. „Üblicherweise ist der erste Termin des Jahres immer der Besentag in Bottrop und der zweite Termin im Herbst findet immer mal woanders statt“, zählt Till Behrens auf, „nach Duisburg im vergangenen Jahr haben wir uns heuer für Marl entschieden.“ Till Behrens – Cachername „Reflektor“ übernahm die Organisation und einigte sich mit dem ZBH auf einen Termin und ein Sammelgebiet. Die Wahl fiel auf die Ufer des Lippe-Seitenkanals zwischen der Frentroper- und der Hürfeldbrücke.

Kuriositäten und Banalitäten gefunden
Zur Aktion unter der Schirmherrschaft des Geocachingvereins Ruhrgebiet e.V. fanden sich 25 aktive Cacher bei gutem Wetter auf dem Gelände des Marler Fischereivereins. Es wurden mehrere Teams gebildet, die sich von dort in mehrere Richtungen verteilten. Ziele waren die Wege am Kanal und im angrenzenden Wald. „Unsere Teams haben dabei allerlei Kurioses entdeckt“, berichtet Reflektor, „die Teams fanden drei Fahrradrahmen, ein Schlauchboot, mehrere Grills, Fußmatten und diverse Autoteile.“ Zu diesem Abfall gesellte sich säckeweise Kleinabfall, sogenannter Litter. Per Schubkarre wurden die sperrigen Teile zu Zwischenlagern gebracht, von wo aus sie am Ende der Aktion mit dem Auto zum Sammelpunkt am Fischereiverein transportiert wurden.

Engagement nicht selbstverständlich
„Dieser späte Besentag war für unsere Geocacher eine schöne und gelungene Veranstaltung“, resümiert Till Behrens, „beim geselligen Abschluss am Grill planten wir schon die nächste Aktion. Über die Unterstützung durch den ZBH haben wir uns gefreut.“ Der ZBH wiederum bedankt sich bei den vielen sehr fleißigen Helfern, die sich der Mammutaufgabe am Kanal gestellt haben. „Es ist nicht selbstverständlich, dass sich Menschen finden, die die Abfälle und Hinterlassenschaften Anderer aufsammeln und entsorgen. Der ZBH hat großen Respekt vor den Geocachern.“

Am Samstag, 30. März 2019 ist Besentag
Der nächste Besentag ist am Samstag, 30. März 2019. Wer an diesem Tag nicht mitmachen kann, vereinbart mit Peter Hofmann einen Wunschtermin: Telefon 99 54 23 oder peter.hofmann@marl.de