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Es war die Grasmilbe – nicht der Eichenprozessionsspinner

Sie sehen aus wie Mückenstiche, jucken, halten sich tapfer über Tage und stammen von den Brennhaaren der Eichenprozessionsspinner. In diesen Wochen leiden Menschen in der gesamten Region unter den Reaktionen des Körpers auf das Nesselgift der Raupen. Doch wie erklärt es sich, dass auch Menschen diese Symptome zeigen, die sich gar nicht in der Nähe von Eichen aufgehalten haben?

Im Gras lauert die Grasmilbe
Eine plausible Erklärung ist, dass sich diese Personen im Gras oder in anderen halbhohen Gewächsen aufgehalten haben, in denen die Grasmilbe auf ihre Wirte lauert. In der trockenen sommerlichen Hitze fühlen sich die Plagegeister wohl. Im Juni und Juli schlüpfen die Tiere, klettern auf Grashalme und lassen sich auf ihre Wirte – Menschen und Tiere – fallen. Auf der Haut beißen sie sich unbemerkt fest und saugen sich mit Körperflüssigkeiten voll. Sie hinterlassen eine stark juckende Hautstelle mit mückenstichartigen Rötungen. Diese Hautveränderungen sehen denjenigen, die durch den Eichenprozessionsspinner verursacht werden, zum Verwechseln ähnlich.

Das hilft:
Auch wenn es schwer fällt, sollen die betroffenen Stellen nicht gekratzt werden. Ist die Haut erst einmal offen, kann dies zu Entzündungen führen. Empfohlen wird das Abtupfen mit 70-prozentigem Alkohol, was den Juckreiz lindert und Bakterien abtötet. Juckreizlindernde Gels können helfen, wie die Einnahme von Antihistaminika, wie sie auch Allergiker verwenden.

Im Internet gibt es unter dem Stichwort „Grasmilbe“ viele weitere Informationen über diese Tiere.